1. AM Steinmeier spricht mit jesidischen Flüchtlingen Deutschland stockt Flüchtlingshilfe für Irak weiter auf
  2. Steinmeier - Abadi Außenminister Steinmeier begrüßt Abschluss der Regierungs­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­bildung im Irak
  3. Antonow auf dem Rollfeld in Bagdad Erste deutsche Rüstungsgüter in Erbil
AM Steinmeier spricht mit jesidischen Flüchtlingen

Deutschland stockt Flüchtlingshilfe für Irak weiter auf

Bundesaußenminister Steinmeier erklärte heute (21.10.2014): „Die humanitäre Lage der vielen Flüchtlinge im Irak ist dramatisch. Wenn wir an den bevorstehenden Winter denken, so wird klar, dass wir unsere Anstrengungen erheblich erweitern müssen.“ Deshalb erhöht Deutschland die Hilfe für Flüchtlinge im Irak um weitere 20 Millionen Euro. Das Geld soll dazu dienen, Lager im ganzen Land winterfest zumachen  und Flüchtlinge mit Winterkleidung auszustatten. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und die Deutsche Welthungerhilfe werden die Mittel verteilen.

Steinmeier - Abadi

Außenminister Steinmeier begrüßt Abschluss der Regierungs­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­bildung im Irak

Außenminister Steinmeier sagte heute (19.10.) zum Abschluss der Regierungsbildung im Irak: " Mit der Ernennung eines schiitischen Innen- und eines sunnitischen Verteidigungsministers hat Premierminister Haider Al-Abadi sein Ziel erreicht, eine inklusive irakische Regierung unter Einbeziehung aller wichtigen ethnischen und religiösen Gruppen zu bilden.    Jetzt kann sich die neue irakische Regierung mit voller Kraft den enormen Herausforderungen im Land widmen. Sie steht vor der überwältigenden Aufgabe, die tiefen Gräben im Land zu überwinden und den Irak zu einen. Nur wenn es gelingt, eine Politik zu formulieren, die allen Irakern  gleichen Zugang zu politischen und wirtschaftlichen Chancen ermöglicht, kann es Stabilität und Sicherheit im Irak geben.       Die Einheitsregierung ist ein wichtiges Signal insbesondere an die sunnitische Bevölkerung im Kampf gegen ISIS.

Antonow auf dem Rollfeld in Bagdad

Erste deutsche Rüstungsgüter in Erbil

Deutschland hat am 5. September in Absprache mit der irakischen Regierung das erste Flugzeug mit Rüstungsgütern in den Nordirak geschickt. Die Lieferung umfasst knapp 10.000 Einzelartikel wie Funkgeräte, Gefechtshelme, Schutzwesten und Werkzeuge zur Minenbeseitigung und wiegt rund 70 Tonnen. Sechs Bundeswehrangehörige unterstützen das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Erbil bei der Übergabe und Einweisung der kurdischen Sicherheitskräfte vor Ort. Die Bundesregierung hatte Anfang der Woche beschlossen, einen Großverband von 4.000 Peschmerga komplett mit deutschem Material auszustatten. Dazu gehören Schutzausrüstung, Kommunikationsmittel und Fahrzeuge, aber auch Gewehre und panzerbrechende Waffen.

Wichtiger Hinweis

Das Auswärtige Amt ruft angesichts der aktuellen Lageentwicklung zur sofortigen Ausreise aus folgenden Landesteilen des Irak auf:

Provinz Ninewa (Provinzhauptstadt Mosul)
Provinz Anbar (Provinzhauptstadt Ramadi)
Provinz Salah Al-Din (Provinzhauptstadt Tikrit) 

Provinz Diyala (Hauptstadt Baquba)

Provinz Ta'mim (Provinzhauptstadt Kirkuk)

Auch für den Großraum Bagdad und den Norden der Provinz Babel wird eine vorübergehende Ausreise dringend empfohlen.


Über die Sicherheitslage im Irak informieren wir Sie tagesaktuell auf der Website des Auswärtigen Amts.

Sicherheitshinweise

Häufig gestellte Fragen zu den Sicherheitshinweisen

Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland

Verteidigungsminister Al-Obeidi zu Gast in der Botschaft

Der neue irakische Verteidigungsminister Khalid Al-Obeidi war am 26. Oktober zu Gast in der Residenz von Botschafter Brose. Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Kreise der Botschafter der in Bagdad ve...

Botschafter Brose auf der Bagdad-Messe

Deutscher Tag auf Bagdad-Messe

Am 22. Oktober 2014 fand auf der internationalen Bagdad-Messe der Deutsche Tag statt. Aus diesem Anlass nahm Botschafter Brose zusammen mit dem ISCI-Vorsitzenden Ammar al-Hakim und dem Chef der Nation...

Deutsch-irakische Co-Produktion „Interview“ im Nationaltheater

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Syrische Flüchtlinge auf dem Weg in die Türkei

Konferenz zur syrischen Flüchtlingslage – Stabilität in der Region stärken

Auf Bitten der Nachbarstaaten Syriens und der Vereinten Nationen (VN) hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit Entwicklungsminister Müller und dem VN-Flüchtlingshochkommissar Guterres zu einer Konferenz zur Lage der syrischen Flüchtlinge am 28. Oktober eingeladen.

Ammar al-Hakim empfängt Botschafter Brose

Sayyid Ammar al-Hakim, der Vorsitzende der Islamic Supreme Council of Iraq (ISCI) äußerte sich optimistisch über den Abschluss der Regierungsbildung. Dies sagte er bei einem Treffen mit Botschafter Ek...

Rede Botschafter Brose

Empfang zum Tag der Deutschen Einheit

Vor 25 Jahren, im Herbst 1989, führten die Demonstrationen der Demokratiebewegung in der DDR zum Fall der Berliner Mauer und, am 3. Oktober 1990, zur Wiedervereinigung. Daran erinnert jedes Jahr der T...

Joachim Gauck, Offizielles Foto des Bundespräsidenten

Bundespräsident Gauck zum Tag der Deutschen Einheit 2014

Wenn wir in diesem Jahr unseren Nationalfeiertag begehen, ein Vierteljahrhundert nach den Friedlichen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa und dem Fall der Berliner Mauer, dann erinnern wir uns daran, dass die Deutsche Einheit nicht über uns kam wie eine glückliche Fügung.

Vorlesung im Anatomie-Hörsaal der Universität in Leipzig

Stipendienangebote des DAAD

Es gibt eine große Anzahl von Stipendienangeboten des DAAD. Hier haben wir das Angebot für irakische Studierende und Wissenschaftler für 2015 bzw. das Hochschuljahr 2015/2016 zusammengetragen.

Berliner Zeitungsmarkt

Tägliche Nachrichten aus Deutschland

Hier finden Sie die aktuellen Nachrichten aus Deutschland

Zeitungen

Medienspiegel Irak

Die Botschaft gibt wöchentlich einen deutschsprachigen Medienspiegel mit den Aufmachern der wichtigsten irakischen Tageszeitungen sowie Hintergrundberichten heraus.

Schwerpunkt der Berichterstattung sind die aktuellen politischen Fragestellungen im Lande.

Sollten Sie Interesse am Medienspiegel der Botschaft haben, so können Sie sich mittels des nachstehenden Links auf unseren Verteiler setzen lassen.

Wettervorhersage, mittags Ortszeit (ohne Gewähr)

Bagdad:
(01.11.2014)
23 °C

Wetter und Uhrzeit in Deutschland

Berlin:
19:22:25 13 °C
Deutscher Wetterdienst

Deutsche humanitäre Hilfe für den Irak 2014

Logo humanitäre Hilfe

82 Millionen Dollar, 11 Flüge mit knapp 200 Tonnen Hilfsgütern

Was können, was müssen wir tun?

Frank-Walter Steinmeier

Kommentar von Außenminister Steinmeier zum Terror im Irak und der deutschen Verantwortung.

Botschafter Ekkehard Brose

Botschafter Ekkehard Brose

Der Außenminister

Aussenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, offizielles Porträtfoto






Das Außenministerium wird von Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) geleitet. 

DW | Nachrichten

31.10.2014 18:29

"Mehr Suizide bei der Bundeswehr"

Auslandseinsätze wie hier in Afghanistan zehren an den Kräften

Alarmruf des Wehrbeauftragten der Bundeswehr. Hellmut Königshaus fürchtet angesichts immer neuer Belastungen eine "Abwärtsspirale", die sogar zu einem "Zusammenbruch des Systems" führen könne.


31.10.2014 18:11

Flüchtlingsmission "Mare Nostrum" endet

Weit mehr als 100.000 Menschen wurden dank "Mare Nostrum" im Mittelmeer gerettet. Doch jetzt wird die Mission zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge eingestellt. Kritiker sprechen von einem "schwarzen Tag".


31.10.2014 17:21

Blutbad auf Busbahnhof in Nigeria

Die islamistische Sekte Boko Haram zieht eine Spur von Terror und Chaos durch den Nordosten Nigerias. Bombenleger attackierten eine große Busstation in Gombe. Die Stadt Mubi wurde eingenommen und geplündert.


31.10.2014 16:36

Armeechef an der Macht in Burkina Faso

Nach fast drei Jahrzehnten an der Staatsspitze ist Burkina Fasos Präsident Blaise Compaoré zurückgetreten. Jetzt ist die Armee am Zug. Wie es im Land weitergeht, ist völlig offen.


31.10.2014 15:44

15.000 Ausländer beim IS unter Waffen

Diese Herausforderung hat es noch nie gegeben: Tausende Extremisten aus mehr als 80 Staaten schlossen sich den IS-Dschihadisten im Irak und in Syrien an. Und ein Ende des Zustroms ist nicht in Sicht.