Irakischer Minister für Elektrizität bei Berliner Energiewende-Konferenz

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Zum Dritten „Berlin Energy Transition Dialogue“ luden Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries vom 20. bis 23. März 2017 Gäste aus über 90 Ländern ins Auswärtige Amt ein. Ziel der Veranstaltung war es, neue Ideen für die Energie-Agenda der Bundesregierung im G20-Prozess zu entwickeln. Deutschland hat die G20-Präsidentschaft im Dezember 2016 übernommen und wird das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs am 7./8. Juli 2017 in Hamburg ausrichten. Eine engere Verknüpfung zwischen der Klima- und Energiepolitik herzustellen und die Arbeit mit dem Ziel eines verlässlichen Investitionsumfeldes weiter zu vertiefen und zum besseren Umgang mit Klimarisiken beizutragen, ist einer der Schwerpunkte des deutschen Präsidentschaftsprogramms BETD 2017 Bild vergrößern (© Michael Gottschalk/photothek.net)

 Außenminister Gabriel sagte in seiner Eröffnungsrede, der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien „führt nicht nur dazu, dass wir umweltschonender und klimaschonender Energie produzieren, sondern wir können dies dezentral, wir können oftmals auf teure Netze verzichten, aber vor allem schafft es neue Wertschöpfung, neue Arbeitsplätze. Alleine in diesem Land sind weit über 300 000 neue Beschäftigungsplätze entstanden in einer völlig neuen Industrie. Wir zeigen so: Umweltschutz, Ressourcenschonung, Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille.“ Für den Irak nahm Elektrizitätsminister Qasim Al-Fahdawi an der Konferenz teil. Er demonstrierte damit, dass die fossilen Energieträger auch in der Zukunft eine Bedeutung haben, aber die Diversifizierung ihrer Energieversorgung und ihrer Volkswirtschaften im Interesse der ölreichen Länder ist.