Entwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth reisen in den Nordirak

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Der Wiederaufbau der vom IS zerstörten Gebiete und die Unterstützung Deutschlands bei der Rückkehr der Binnenvertriebenen standen im Fokus der Gespräche, die Bundesminister Müller und Bundestagsvizepräsidentin Roth anlässlich einer zweitägigen Reise in die Region Kurdistan-Irak führte.
Viele Menschen sind bereits aus dem umkämpften Mosul geflohen und haben Zuflucht in Notlagern gefunden. Im Flüchtlingscamp Debaga westlich von Erbil eröffnete Minister Müller ein Ausbildungszentrum für Handwerksberufe und übergab zwei Tankwagen zur Versorgung der Camp-Bewohner mit Trinkwasser. Bild vergrößern
In einem Notfallkrankenhaus in Erbil, in dem eine Vielzahl von schwerverletzten Bewohnern aus der Region Mosul behandelt wird, stellte der Minister Krankenwagen und dringend benötigte medizinische Ausrüstung zur Verfügung.
Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: "Die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche. Wir dürfen es nicht zulassen, dass es eine neue verlorene Generation gibt. Deshalb schafft Deutschland Schulplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für Hunderttausende Menschen in der Region Kurdistan. Die Menschen wollen wieder in ihre Heimatstädte zurück, wenn der Krieg zu Ende ist. Deshalb investieren wir gezielt in den Wiederaufbau, um den Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen.“
Die Hilfe des Entwicklungsministeriums für die Menschen in und um Mosul hat einen Umfang von rund 50 Millionen Euro.