Deutsch-irakische Resolution zum Kulturerhalt

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Die Generalversammlung der Vereinten Nationen ruft zum Schutz und Erhalt des irakischen Kulturerbes und zum Kampf gegen den illegalen Handel mit archäologischen Artefakten auf. Die Initiative zu dieser Resolution ging von Deutschland und dem Irak aus und fand am 28. Mai über 80 weitere Unterstützer in der Staatengemeinschaft.

Bei ihrer Rede vor der Generalversammlung am Donnerstag nannte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Prof. Dr. Maria Böhmer die Übergriffe auf Kulturgut „Kriegsverbrechen, die verfolgt werden müssen“ und zeigte sich beunruhigt über die weltweit steigende Tendenz, Attacken auf religiöse Einrichtungen, Bildungs- oder Kunstinstitutionen als Kriegstaktik einzusetzen.